Kirche Klinga
Archäologische Funde zeigen, dass die ältesten Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen. In und an der Kirche kann man weitere Zeugnisse aus verschiedenen Zeitaltern entdecken: Die Sakramentsnischen in der Apsis mit ihren schmiedeeisernen Gittern stammen aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert, das Kastenschloss ebenfalls aus der Zeit des Mittelalters, der schmiedeeiserne Türklopfer aus dem 17. Jahrhundert.
Zwischen 1728 und 1764 kam mit dem barocken Zeitgeist Licht und Lebensfreude in die Kirche. Die kleinen romanischen Fenster wurden vergrößert, das Hauptportal (ehemals Südportal) wurde ins Turmuntergeschoss gebrochen, Süd- und Nordportal zugemauert und die Emporen eingebaut. In dieser Zeit erwarb die Gemeinde auch den Taufengel.
Die Orgel stammt aus dem Jahr 1744. Sie wurde im Jahr 2021 von der Orgelbaufirma Peiter von Grund auf rekonstruiert und restauriert.
An der Kirche kann man noch in alter Weise die Zeit an der Sonnenuhr ablesen. Besonders auffällig ist die Zeitgleichenschleife.
Die Glockenstube im Turm besitzt sechs gekuppelte Rundbogenöffnungen auf Säulen mit originalen, sehr gut erhaltenen ornamentierten Kapitellen. Besonders beeindruckend sind die nach Westen Ausschau haltenden Wächter.
1959 wurde im Turm ein Gemeinderaum eingerichtet, 2001 der Fußboden erneuert.
Videoeinblick
Gemeinsam mit Muldental TV gewähren wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Kirche.
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Kontakt
Kirchturm Klinga
Dorfstraße
04668 Parthenstein OT Klinga
Sebastian Kress (Pfarrer)
sebastian.kress@evlks.de
(Ab Februar 2026)

