Kirche "St. Martin" Großsteinberg
Im 14. Jahrhundert wurde die heutige Martinskirche errichtet. Kirchlicher Gerichtsherr war der Bischof von Merseburg. Von der ursprünglichen, bedeutenden Ausstattung ist heute nur der Taufengel erhalten, der den Altarraum prägt. Die Kirche verdankt den Einbau der Orgel im 18. Jahrhundert dem Kirchenpatron Geheimrat Dr. Alexander Platzmann, für den vor der Kirche eine Eiche gepflanzt wurde.
2006 konnten die Bleiglasfenster und 2007 die Orgel durch Orgelbaumeister Klaus Gernhardt restauriert werden. Herzerwärmend – und bis in das Jahr 1428 zurückverfolgbar – ist der Klang des Geläutes: 1428 wurde die erste, 1503 die zweite und 1628 die dritte Glocke gegossen. Ein außergewöhnliches Geläut für eine kleine Dorfkirche. Die kleine Glocke kehrte 1948, nach dem Ausbau und einem Aufenthalt auf dem Glockenfriedhof in Hamburg, in die Kirche zurück. Bis 2017 blieb das Geläut unvollständig. Den Wunsch nach Komplettierung musste man zunächst aufgeben. Nötige Renovierungsarbeiten am Glockenstuhl ließen den alten Wunsch wieder wach werden. Dank des unermüdlichen Einsatzes und einiger Unterstützung wurde das Unglaubliche wahr: Großsteinberg hat wieder ein komplettes Geläut.
Seit 2020 findet sich neben der Kirche ein Wiesenlabyrinth (Tanzendes Kreuz, Entwurf Erwin Reißmann). Als altes Auferstehungssymbol dient es der persönlichen Andacht und ermöglichte vor allem in der Zeit der Coronapandemie zahlreiche Andachten und Gottesdienste unter freiem Himmel.
Videoeinblick
Gemeinsam mit Muldental TV gewähren wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Kirche.
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Kontakt
Kirchturm Großsteinberg
Alte Dorfstraße
04668 Parthenstein OT Großsteinberg
Bettine Reichelt (Pfarrerin)
bettine.reichelt@evlks.de
Tel. 0176 25924443

