Stadtkirche Mutzschen
Um 1490 wurde sie zu einem Kloster des Servitenordens, dem Orden der Diener Mariens, erweitert und umgebaut. In der Taufkapelle verbirgt sich eine in Stein gehauene Urkunde über die Klostergründung durch Heinrich von Starrschädel im Jahre 1495.
Weitere Renovierungen und Umbauten prägten das Gebäude (nach dem Dreißigjährigen Krieg und 1834). 1940 brach unter der Kirche ein unterirdischer Gang ein. Das führte zu einem Einsturz. Der Chorraum musste von der Kirche abgetrennt werden. Der Altarraum beherbergt eines der jüngsten Altarbilder der Region.
1965 kam das Triptychon des Münchener Malers Friedrich Crodel in die Kirche. In ausdrucksstarken Farbtönen wird mit modernen Stilmitteln auf den Außenflügeln die Geschichte des Propheten Jona erzählt. Damit korrespondiert die Ostergeschichte auf der Innenseite, die man bei aufgeklappten Flügeln sehen kann.
1899 baute Paul Schmeisser, der Sohn des Gründers der Orgelbaufirma Schmeisser aus Rochlitz, eine neue Orgel in die Kirche ein. Von der Orgelmusik bis zum Gospelkirchenchor, von der Trommelgruppe „Samba & more“ bis zum „LutherRock“ mit Jugendband oder der Pfarrerband „Die Schwarzen Löcher“ bietet die Mutzschener Kirche Raum für ein breites musikalisches Spektrum, das ganz unterschiedliche Zielgruppen in der Region anspricht.
Videoeinblick
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Kontakt
Kirchturm Mutzschen
Kirchgemeinde Mutzschen
Marktplatz 18
04668 Grimma OT Mutzschen
Henning Olschowsky (Pfarrer)
henning.olschowsky@evlks.de
Tel. 0176 81599703

