Kirche Höfgen
Auf einer Anhöhe in der Muldenaue befindet sich die Kirche Höfgen.
Vermutlich gab es bereits Anfang des 12. Jahrhunderts (um 1100) eine Kapelle an dieser Stelle, die im 13. Jahrhundert zu einer kleinen Steinkirche umgebaut wurde. Um 1450 wurde dieser Bau erweitert und um einen Turm ergänzt. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Durchquert man den Vorraum, entdeckt man eine mit geschmiedeten Beschlägen versehene Tür. Sie stammt vermutlich aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche ist reich ausgemalt: Neben Szenen aus dem neuen Testament findet man auf der Holzdecke die Kreuzigung Christi. Die Darstellung ist mit Bildern der 16 Propheten umrahmt. Das Altarbild entstand im Jahr 1695. Es ist zweigeschossig. Das untere Bild ist eine Darstellung des Abendmahls, das obere zeigt die Szene im Garten Gethsemane. Der Name des Künstlers ist nicht bekannt.
Ebenfalls 1695 wurde ein evangelischer Beichtstuhl eingebaut. Für Besucher ist der 800 Jahre alte Gotteskasten von besonderem Interesse. Er diente zur Aufbewahrung von Kirchenbüchern, Rechtsdokumenten der Gemeinde und eingenommenen Geldern.
Im Jahr 1803 wurde die Orgel von Orgelbauer Zöllner, Hubertusburg erbaut. Im Jahr 2014 wurde sie restauriert und in ihrer originalen Farbigkeit gefasst.
2022 konnte ein neues Ganzjahresparament eingeweiht werden.
Videoeinblick
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Kontakt
Kirchturm Höfgen
Dorfstraße 7
04668 Grimma OT Höfgen
Markus Wendland (Pfarrer)
markus.wendland@evlks.de
Tel. 034382 41306

